OVB wächst profitabel

• Umsatzanstieg und überproportionale Ergebnisverbesserung
• Zuwächse bei Kunden und Beratern

Köln, 12. November 2014 – Der europäische Finanzdienstleister OVB weist in den ersten neun Monaten des Jahres einen erfreulichen Geschäftsverlauf auf. So stiegen die Umsätze um 3,3 Prozent – im dritten Quartal sogar um 5,4 Prozent. Das erwirtschaftete operative Ergebnis (EBIT) liegt nach neun Monaten bei 8,3 Mio. Euro und damit um 23,4 Prozent über dem Vorjahreswert. Auch die Kundenbasis in Europa konnte weiter ausgebaut werden. Zum 30. September 2014 betrug die Gesamtkundenzahl 3,15 Millionen. Die Zahl der lizenzierten Finanzvermittler – dem zentralen Werttreiber der OVB – wuchs in den zurückliegenden neun Monaten um 5,7 Prozent auf 5.231.

„In Deutschland, Tschechien und Österreich verzeichnen wir trotz widriger Rahmenbedingungen einen stabilen Geschäftsverlauf unserer Landesgesellschaften. Dank unseres Geschäftsmodells und unseres Beratungsansatzes vertrauen uns in diesen wichtigen Märkten unsere Kunden weiterhin uneingeschränkt. Vor dem Hintergrund einer nicht enden wollenden Regulierungswelle und teilweise undifferenzierter Vorschläge insbesondere von Verbraucherschützern schätzen wir dies besonders hoch ein“, kommentiert Michael Rentmeister, CEO der OVB Holding AG, die positive Entwicklung des Konzerns in den ersten neun Monaten. „Es freut mich, dass uns in einem derart schwierigen Marktumfeld wie in Deutschland ein leichtes Wachstum gelungen ist.“

Dynamische Geschäftsentwicklung in weiten Teilen Europas
Das Umsatzwachstum von OVB steht auf breiter Basis. Zu nennen sind Länder wie Italien, Schweiz, Spanien, Slowakei, Polen und Ungarn, die einen sehr guten Umsatzanstieg verzeichneten.

„Besonders stolz sind wir darauf, dass wir diese Ergebnisse ohne positive äußere Einflüsse wie gesetzgeberische Sonderfaktoren oder konjunkturellen Rückenwind erreicht haben. Der Geschäftsverlauf 2014 zeigt: Konsequentes und konzentriertes Handeln auf Basis der eigenen Stärken lohnt sich. Was könnten wir erst im Sinne der Menschen leisten, wenn wir unsere Dienstleistung unter stabilen, verlässlichen Rahmenbedingungen und einer weniger ideologisch getriebenen Regulierung anbieten könnten?“, lautet Rentmeisters provokantes Resümee.

Der Umsatz des Konzerns betrug im Zeitraum Januar bis September 2014 rund 156,0 Mio. Euro, ein Plus von 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Überproportionale Ergebnisverbesserung
Das operative Ergebnis (EBIT) des Konzerns verbesserte sich im Vergleich zu den ersten neun Geschäftsmonaten 2013 von 6,7 Mio. Euro um 23,4 Prozent auf 8,3 Mio. Euro. Die EBIT-Marge des Konzerns, bezogen auf die Gesamtvertriebsprovisionen, verbesserte sich im Berichtszeitraum auf 5,3 Prozent gegenüber 4,4 Prozent in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Das Ergebnis je Aktie, das OVB für seine Aktionäre in den ersten neun Monaten 2014 erwirtschaftete, stieg von 0,38 Euro auf 0,45 Euro.

Ausblick: Steigerung des operativen Ergebnisses
OVB bekräftigt die Erwartung, im Gesamtjahr 2014 gegenüber 2013 den Umsatz leicht auszuweiten und auf dieser Grundlage ein gegenüber dem Vorjahr deutlich höheres operatives Ergebnis erzielen zu können. „Wir wollen wachsen und konzentrieren uns weiter auf unsere Stärken wie unsere weitreichende europäische Präsenz und unsere themenübergreifende OVB ABS-Systematik (Analyse – Beratung – Service). Gleichzeitig investieren wir in den Auf- und Ausbau einer konzernweiten modularen Verkaufsunterstützung für die Vermittler, um auch hier besser zu werden“, gibt Michael Rentmeister die Marschrichtung vor.

Rentmeister sieht den europäischen und insbesondere den deutschen Vorsorgemarkt vor einer Neuordnung. „Nur Finanzvermittler mit einem ganzheitlichen Beratungsansatz und einem klaren Leistungsversprechen werden aus unserer Sicht zu den Marktgewinnern zählen. OVB befürwortet daher ausdrücklich die Bemühungen der gesamten Finanzdienstleistungsbranche, durch Standards oder Normierung die Finanzberatung für den Verbraucher und die Öffentlichkeit wirklich verständlicher und nachvollziehbarer zu machen. Wir sehen darin die große Chance, die tatsächliche Leistungsfähigkeit des Finanzvermittlers deutlich zu machen und damit sein Bild in der Öffentlichkeit nachhaltig zu verbessern“, begründet Rentmeister diesen für die Branche bedeutsamen Schritt.

Über den OVB Konzern
Der OVB Konzern mit Sitz der Holding in Köln ist einer der führenden europäischen Finanzdienstleister. Seit Gründung im Jahr 1970 steht die themenübergreifende Beratung privater Haushalte im Mittelpunkt der OVB-Geschäftstätigkeit. OVB kooperiert mit über 100 leistungsstarken Produktgebern und bedient mit wettbewerbsfähigen Produkten die individuellen Bedürfnisse ihrer Kunden bei der Existenzsicherung und Altersvorsorge, dem Vermögensaufbau, der Vermögenssicherung sowie beim Vermögensausbau. OVB ist aktuell in insgesamt 14 Ländern aktiv. Rund 5.200 hauptberufliche Finanzberater betreuen rund 3,2 Mio. Kunden. 2013 erwirtschaftete die OVB Holding AG mit ihren Tochtergesellschaften Gesamtvertriebsprovisionen in Höhe von 204,8 Mio. Euro sowie ein EBIT von 10,2 Mio. Euro. Die OVB Holding AG ist seit Juli 2006 an der Frankfurter Wertpapierbörse (Prime Standard, ISIN DE0006286560) notiert.

Die Präsentation und der Neunmonatsbericht 2014 stehen unter www.ovb.eu in der Rubrik Investor Relations zum Download für Sie bereit.

Diese Pressemitteilung finden Sie auch im Internet unter: www.ovb.eu → Presse → Pressemitteilungen

Kommunale Energieversorger – Vorbilder für die Energiewende

Dass die kommunalen Energieversorger abseits aller Querelen im Bund ihre Aktivitäten hinsichtlich Energiewende und Nutzung erneuerbarer Energien vorantreiben, ist nichts Neues. Jetzt meldet sich die Stadtwerke Mainz AG mit einem neuen Speicherprojekt. Im Energiepark Mainz soll mit Hilfe von Elektrolyse Wasserstoff hergestellt werden. Gefördert wird das rund 17 Millionen Euro teure „Strom-zu-Gas“-Forschungsprojekt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, das die Hälfte der Kosten übernimmt, berichtet die FAZ. Nach Aussage der Stadtwerke-Vorstände Detlev Höhne und Tobias Brosze liegt das Projekt „voll im Zeitplan“. Mitte des Monats wurden die jeweils 21 Meter langen Druckbehälter für die Lagerung von Wasserstoff angeliefert und bereits im Frühjahr 2015 könne man wohl in den Testbetrieb gehen.

Das Prinzip der Elektrolyse ist seit Jahrzehnten bewährt und erprobt und daher eigentlich nichts Besonderes. Aber bei dem nahe dem Stadtteil Hechtsheim gelegenen Energiepark Mainz im Wirtschaftspark Rhein-Main handelt es sich um die weltweit größte Anlage ihrer Art. Für das „zukunftsweisende und umweltfreundliche Projekt“ ist die Stadtwerke Mainz AG nach Aussage von Vorstand Detlef Höhne eine Partnerschaft mit der Linde Group und der Siemens AG eingegangen, die als Spezialisten für Gas- und Elektrotechnik beteiligt seien. Für die wissenschaftliche Betreuung ist die Hochschule Rhein-Main in Rüsselsheim verantwortlich.

Ziel des Projekts ist es, künftig immer dann, wenn Strom günstig zu beziehen ist, mit Hilfe einer „hochdynamischen PEM-Druckelektrolyse“ („Proton Exchange Membrane“) größere Mengen Wasserstoff herzustellen, wobei vorrangig „sauberer Strom“ aus vier benachbarten Windkraftanlagen genutzt werden soll. Das gewonnene Speicherprodukt Wasserstoff kann dann wahlweise entweder in den Gasbehältern gelagert und bei Bedarf vom Tankwagen abgeholt oder aber auch direkt ins Erdgasnetz geleitet werden. So lassen sich nach Aussage der Stadtwerke die immer wieder auftretenden Überkapazitäten sinnvoll nutzen, so dass Windkraftanlagen nicht – wie sonst üblich – stundenweise vom Netz genommen werden müssen. Gleichzeitig werde durch das Kappen der Stromspitzen das gesamte, andernfalls auszubauende Netz entlastet. Nach Aussage der Stadtwerke-Verantwortlichen steht zweifelsfrei fest, dass die „Speicherung von Energie“ eine bedeutende Zukunftsaufgabe sei.

Hauptversammlung der OVB Holding AG: Provisionsbasierte Beratung ist sozial gerecht

• OVB bietet Mitarbeit bei konkreter Ausgestaltung der Umsetzung des LVRG an
• Stabile Geschäftsentwicklung ermöglicht unveränderte Dividende von 55 Eurocent/Aktie
• Thomas Hücker in den Vorstand berufen

Köln, 6. Juni 2014 – Der Vorstandsvorsitzende der OVB Holding AG, Michael Rentmeister, hob bei der Hauptversammlung des Finanzdienstleisters in Köln in seiner Rede vor den Aktionären besonders die hohe gesellschaftliche Bedeutung der Finanzvermittlung hervor. „Die Finanzberater von OVB zeigen unermüdlich die Notwendigkeit privater finanzieller Vorsorge auf und wirken so drohender Altersarmut entgegen“, unterstrich Rentmeister die sozial- und gesellschaftspolitisch wichtige Funktion der Finanzvermittlung. Er zeigte sich zudem zufrieden darüber, dass die lange diskutierte gesetzliche Deckelung der Provisionen auf Lebensversicherungen nun wohl vom Tisch sei: „Die provisionsbasierte Finanzberatung verschafft auch einkommensschwächeren Haushalten Zugang zu kompetenter themenübergreifender Beratung.“ Generell sprach sich Rentmeister gegen eine Überregulierung der Finanzdienstleistungs-Branche aus, die in der sozialen Marktwirtschaft eine wichtige Funktion zu erfüllen habe. Der Vorstandschef begrüßt eine sachgerechtere Transparenz für Verbraucher und Vermittler. Der Einführung einheitlicher standardisierter Produktinformationsblätter, die ohnehin im Rahmen der anstehenden europäischen PRIIPs-Richtlinie vorgesehen sind, kommt hier die wesentliche Bedeutung zu. Damit wird die auch von Verbraucherschützern häufig kritisierte Informationsasymmetrie zwischen Produktgeber einerseits und Vermittler sowie Kunden andererseits aufgehoben.

Rückblick Geschäftsjahr 2013 und Q1/2014 sowie Ausblick 2014
Mit Blick auf die Ergebnisse des Jahres 2013 sowie das erste Quartal 2014 zeigte sich – wie Rentmeister betonte – einmal mehr, dass das Unternehmen von seiner internationalen Aufstellung profitiert, die der Geschäftsentwicklung Stabilität verleiht. OVB wächst bei Kunden und Finanzberatern, der Konzernumsatz liegt erwartungsgemäß noch etwas unter Vorjahr. Auch wenn sich in Deutschland die allgemeine Vorsorgemüdigkeit auf die Neugeschäftsentwicklung auswirke, erweise sich der Heimatmarkt weiterhin als stabiler Ergebnisträger, hob Rentmeister weiter hervor.

Für das Gesamtjahr 2014 erwartet OVB aus aktueller Sicht insgesamt einen Umsatz leicht über Vorjahr und ein stabiles operatives Ergebnis.

Hauptversammlung bestätigt Beschlüsse mit großer Mehrheit
Die Aktionäre der OVB Holding AG stimmten bei einer Präsenz von 96,99 Prozent sämtlichen Tagesordnungspunkten mit großer Mehrheit zu: Die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats wurden für das Geschäftsjahr 2013 entlastet. Daneben stimmten die Aktionäre dem Beherrschungsvertrag zwischen der OVB Holding AG als herrschendem Unternehmen und der deutschen Tochter OVB Vermögensberatung AG als abhängiger Gesellschaft entsprechend dem Antrag der Verwaltung mit deutlicher Mehrheit zu. Außerdem beschlossen die Aktionäre die Zahlung einer Dividende von 55 Eurocent je Aktie.

Aufsichtsrat bestellt Thomas Hücker in den Vorstand der OVB Holding AG
Der Aufsichtsrat der OVB Holding AG hat in seiner heutigen Sitzung Thomas Hücker zum Mitglied des Vorstands bestellt.

Der 49-jährige Diplomkaufmann gehört dem Unternehmen seit Anfang 2013 an und übernahm zunächst die Funktion als Head of Operations sowohl in der OVB Holding AG als auch in der deutschen OVB Vermögensberatung AG. Er wird das Ressort Operations verantworten. Seine Tätigkeitsschwerpunkte als COO werden Systeme und Prozesse sowie die Koordination und Steuerung der internationalen IT-Aktivitäten des Unternehmens sein. Darüber hinaus verantwortet er den Bereich Personal. Hücker verfügt über mehr als 20 Jahre Berufserfahrung in den Bereichen Operations und Business Management und war vor seinem Eintritt bei OVB Vorstandsmitglied der Bonnfinanz AG.

Mit der Berufung Hückers in den Vorstand wird die Doppelfunktion von Oskar Heitz als CFO und COO aufgelöst. Der ausgewiesene Finanzfachmann wird sich als CFO künftig auf die Verantwortungsbereiche Finanzen und Recht konzentrieren.

Über den OVB Konzern
Der OVB Konzern mit Sitz der Holding in Köln ist einer der führenden europäischen Finanzvertriebe. Seit Gründung im Jahr 1970 steht die kundenorientierte Beratung privater Haushalte hinsichtlich Vermögensschutz, Vermögensaufbau, Altersvorsorge und Immobilienerwerb im Mittelpunkt der OVB Geschäftstätigkeit. Derzeit berät OVB europaweit 3,1 Mio. Kunden und arbeitet mit über 100 renommierten Produktpartnern zusammen. OVB ist aktuell in insgesamt 14 Ländern aktiv, wobei rund 5.100 hauptberufliche Finanzberater für den Konzern tätig sind. 2013 erwirtschaftete die OVB Holding AG mit ihren Tochtergesellschaften Gesamtvertriebsprovisionen in Höhe von 204,8 Mio. Euro sowie ein EBIT von 10,2 Mio. Euro. Die OVB Holding AG ist seit Juli 2006 an der Frankfurter Wertpapierbörse (Prime Standard, ISIN DE0006286560) notiert.

Die vollständige Rede des Vorstandsvorsitzenden der OVB Holding AG zur Hauptversammlung sowie die detaillierten Abstimmungsergebnisse zu den Tagesordnungspunkten der Hauptversammlung stehen unter www.ovb.eu → Investor Relations → Hauptversammlung 2014 zur Verfügung.

OVB mit starkem Neugeschäft im ersten Quartal

• OVB sieht wachsende Objektivität bei Regulierungsdiskussionen rund um die Finanzvermittlung
• Fortgesetzt dynamische Geschäftsentwicklung in Süd- und Westeuropa
• Kunden- und Beraterzahl gestiegen
• Bestätigung der Umsatz- und Ergebnisprognose 2014

Köln, 14. Mai 2014 – Der OVB Konzern hat im ersten Quartal des Jahres 2014 Gesamtvertriebsprovisionen in Höhe von 49,7 Mio. Euro erzielt, die um 9,3 Prozent erwartungsgemäß unter dem starken Vorjahresstart lagen. Dieser war durch Überhangeffekte durch die Themen „Unisex“ sowie Pensionsreformen in Mittelund Osteuropa getrieben. Mit Blick auf die Umsatzprognose 2014 liegt der Konzern damit im Plan. Für Zuversicht sorgt ein deutlich besseres Neugeschäft als im Vorjahr.

„Mit dem Start in das Jahr 2014 sind wir zufrieden. Für eine weitere positive Entwicklung sind natürlich stabile regulatorische und ordnungspolitische Rahmenbedingungen von besonderer Bedeutung. Wir begrüßen daher eine sich zunehmend versachlichende Diskussion im Bezug auf die Finanzvermittlung und deren elementare Bedeutung für die private Vorsorge in Deutschland“, so Michael Rentmeister, Vorstandsvorsitzender des europaweit aktiven Finanzdienstleistungskonzerns OVB, bei der Präsentation der Ergebnisse des Auftaktquartals 2014.

„Sowohl beim Thema Transparenz als auch bei der Provisionsdiskussion ist eine differenziertere Sichtweise erkennbar, die sich genauer mit Ursachen und Folgen auseinandersetzt. Während große Finanzvermittler bereits seit zwanzig Jahren ihre Beratungsgespräche dokumentieren, ist nun zu hoffen, dass Versicherer mit einheitlichen standardisierten Produktinformationsblättern auch ihren Beitrag leisten und damit die Transparenz und Vergleichbarkeit schaffen, die bereits mit der Reform des Versicherungsvertragsrechts (VVG) 2008 erreicht werden sollte. Außerdem hat die Kritik an der Finanzberatung auf Provisionsbasis durch jüngst von wissenschaftlicher Seite geäußerte Bedenken gegen bisher angewandte Methoden diverser Studien einen deutlichen Dämpfer erhalten“, kommentiert Rentmeister die aktuellen Diskussionen, die seiner Meinung nach – insbesondere mit dem „Deckmantel“ des Verbraucherschutzes – in Wahrheit interessengetrieben sind. „Wer wirklich geeignete Vorbilder für Regulierungsbedarf im Niedrigzinsumfeld sucht, muss nicht in Europa sondern in Japan nachsehen. Hier kann man lernen, wie wichtig es ist, auch in schwierigen Situationen den Marktteilnehmern die Lösungen zu überlassen, statt neue politische Regelwerke zu schaffen.“

Geschäftsentwicklung in Q1 2014
Die einzelnen Ländermärkte, in denen OVB tätig ist, wiesen bei den Vertriebsprovisionen erwartungsgemäß unterschiedliche Entwicklungen auf: So wirkten sich die bereits erwähnten Überhangeffekte insbesondere in einigen Ländermärkten in Mittel- und Osteuropa sowie in Deutschland aus. Dem gegenüber standen ebenso erwartungsgemäß deutliche Zuwächse in Süd- und Westeuropa. Aufgrund der Größenverhältnisse reichten die hervorragenden Vertriebserfolge beispielsweise in Spanien und Italien jedoch nicht für einen kompletten Ausgleich aus.

Der Konzern erwirtschaftete folglich in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2014 ein operatives Ergebnis von 1,6 Mio. Euro und übertraf damit die eigenen Planungen. OVB sieht sich daher auch beim Ergebnis voll auf Kurs und bekräftigte die bereits Ende März gegebene Prognose, ein operatives Ergebnis auf Vorjahresniveau zu erzielen.

Sowohl bei der Zahl der Kunden als auch bei der Zahl der Finanzvermittler konnte OVB hinzugewinnen. 5.118 Finanzberater betreuen aktuell 3,10 Mio. Kunden.

„In Europa tickt eine demografische Zeitbombe. Es gibt keine Alternative zu langfristigem privaten Vorsorgesparen, um den Lebensstandard breiter Bevölkerungsschichten im Alter zu sichern. Die Finanzvermittler erbringen mit ihrer Beratung eine sozial- und gesellschaftspolitisch wichtige Dienstleistung. Dies setzt jedoch stabile Rahmenbedingungen und eine objektive Diskussion rund um das Thema private Vorsorge voraus. Viele zehntausend Vermittler in unterschiedlichen Unternehmen nehmen mit einer steigenden Betroffenheit zur Kenntnis, in welcher Form man über sie redet und wie wenig bekannt ist, in welch engem regulatorischen Korsett sie ihre Dienstleistung tatsächlich Tag für Tag erbringen. Wer meint, hier noch zulegen zu müssen, sollte sich der Folgen sehr genau bewusst sein“, mahnt Rentmeister Politik und Öffentlichkeit. „Bei OVB stehen die Türen für alle jederzeit offen, die den Dialog sachkundig und fair führen wollen.“

Über den OVB Konzern
Der OVB Konzern mit Sitz der Holding in Köln ist einer der führenden europäischen Finanzvertriebe. Seit Gründung im Jahr 1970 steht die kundenorientierte Beratung privater Haushalte hinsichtlich Vermögensschutz, Vermögensaufbau, Altersvorsorge und Immobilienerwerb im Mittelpunkt der OVB Geschäftstätigkeit. Derzeit berät OVB europaweit 3,1 Mio. Kunden und arbeitet mit über 100 renommierten Produktpartnern zusammen. OVB ist aktuell in insgesamt 14 Ländern aktiv, wobei rund 5.100 hauptberufliche Finanzberater für den Konzern tätig sind. 2013 erwirtschaftete die OVB Holding AG mit ihren Tochtergesellschaften Gesamtvertriebsprovisionen in Höhe von 204,8 Mio. Euro sowie ein EBIT von 10,2 Mio. Euro. Die OVB Holding AG ist seit Juli 2006 an der Frankfurter Wertpapierbörse (Prime Standard, ISIN DE0006286560) notiert.

Die Präsentation der Ergebnisse des 1. Quartals 2014 und der Zwischenbericht stehen unter www.ovb.ag in der Rubrik Investor Relations zum Download für Sie bereit.

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