BNP Paribas REIM Germany kauft Art Déco Palais in München – attraktiver Mietermix sorgt für Ertragssicherheit

München, 12. Januar 2015 – BNP Paribas REIM Germany hat in München das Art Déco Palais in der Arnulfstraße für einen ihrer Immobilien-Spezialfonds gekauft. Bisher war das 41.000 m² große Gebäude im Eigentum einer Investorengemeinschaft. Der Kaufpreis für das Multi-Tenant-Gebäude lag im niedrigen dreistelligen Millionen Euro Bereich. Das imposante Architektur-Denkmal befindet sich in zentraler Lage am westlichen Rand der Innenstadt in der Nähe des Hauptbahnhofs. Das vor wenigen Jahren umfassend modernisierte Objekt bietet attraktive, gut teilbare Büroflächen. Der Gebäudekomplex ist mit 98 Prozent faktisch vollvermietet und durch einen attraktiven Mietermix gekennzeichnet. Zu den Nutzern gehören neben der Deutschen Post Immobilien als Hauptmieter 30 Adressen aus Branchen wie Personalberatung, Banken, Versicherungen und Energieversorger.

Reinhard Mattern, Vorsitzender der Geschäftsführung von BNP Paribas REIM Germany, betont die Attraktivität der Immobilie: „Standort und Qualität des Gebäudes sind auch an einem so dynamischen Büromarkt wie München eine Seltenheit und nicht kopierbar. Aus Sicht eines Investors ist die ungebremste Sogwirkung Münchens zusammen mit einer geringen Neubautätigkeit ein weiteres Plus, können wir doch deshalb von weiterem Mietwachstum ausgehen. Schließlich garantiert der breite Mietermix stabile, sichere Mieteinnahmen.“ BNP Paribas REIM Germany hatte im Jahr 2014 mit dem Renaissancehaus bereits ein Gebäude in unmittelbarer Nähe erworben.

Das Art Déco Palais wurde von Robert Vorhoelzer 1924 als Oberpostdirektion errichtet und gilt als eines der wenigen Beispiele der klassischen Moderne in München. In den Jahren 2007 bis 2010 erfolgte durch den Voreigentümer eine umfassende Renovierung und Umgestaltung, um das Objekt heutigen Anforderungen mit Blick auf technische Ausstattung und Erschließung anzupassen sowie variabel vermietbare Flächen zu schaffen. Derzeit nutzen 31 Mieter die sich auf sieben Etagen verteilende Bürofläche. Die durchschnittliche Restlaufzeit der Mietverträge liegt bei 4,5 Jahren; Verlängerungsoptionen sind dabei nicht berücksichtigt.

Das Objekt liegt verkehrsgünstig an einer der Haupteinfallstraßen nach München und ist sowohl vom Nordwesten über den Mittleren Ring und damit über die Autobahnen als auch mit dem öffentlichen Nahverkehr sehr gut erreichbar. In unmittelbarer Nähe befindet sich die S-Bahn-Station Hackerbrücke, die nur wenige Minuten vom Hauptbahnhof entfernt ist. Direkt neben dem Standort ist in den vergangenen Jahren mit dem Arnulfpark ein städtebauliches Großprojekt mit 7.300 Büroarbeitsplätzen und 1.000 Wohnungen entstanden. Das hat das Art Déco Palais für Unternehmen und ihre Mitarbeiter noch attraktiver gemacht, integriert sich das Gebäude doch in einen der begehrtesten Wohn- und Bürostandorte Münchens.

BNP Paribas REIM Germany wurde bei der Transaktion von Drees & Sommer sowie Clifford Chance begleitet. Auf Seiten des Verkäufers wurde der Verkauf durch dessen Berater, honert + partner, gesteuert.

Über BNP Paribas Real Estate Investment Management Germany
BNP Paribas REIM Germany ist eine der führenden Kapitalverwaltungsgesellschaften für Immobilien-Spezialfonds in Deutschland. Die Geschäftstätigkeit umfasst sowohl das Management als auch die Administration von Immobilienfonds und Immobilien-Darlehensfonds für institutionelle Investoren. Mit klassischen Immobilien-Spezialfonds nach deutschem KAGB und Luxemburger Anlagevehikeln, wie SICAV-Lösungen, ist die Gesellschaft in Qualitätsimmobilien in 14 Ländern in Europa und Asien investiert. Insgesamt verwaltet BNP Paribas REIM Germany derzeit rund € 4,3 Mrd., wovon rund € 4,0 Mrd. auf elf Spezialfonds und zwei Luxemburger Vehikel für institutionelle Investoren verteilt sind.nWeitere Informationen finden Sie unter: www.reim.bnpparibas.de

Über BNP Paribas Real Estate Investment Management Europe
BNP Paribas Real Estate’s Investment Management Business Line, BNP Paribas REIM, gehört mit € 18 Milliarden Assets under Management zu Europa’s Top Ten der Real Estate Asset Manager und ist in sieben Ländern vertreten; Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Luxemburg und Spanien.

Presse Kontakt:
BNP Paribas Real Estate Investment Management Germany Daniela PANHOFF – Tel. : +49 (89) 12 17 31 54 – daniela.panhoff@bnpparibas.com

Goodmills will wachsen

Goodmills Deutschland will den ihr bisher nicht gehörenden Teil der Marke Diamant sowie die Marke Goldpuder von der PMG Premium Mühlen Gruppe GmbH & Co. KG, Neuss, vollständig übernehmen. Das gab Good Mills heute bekannt. Ziel sei, die Position im hart umkämpften Mehlgeschäft auszubauen. Das Bundeskartellamt muss dem Zukauf allerdings noch zustimmen.

Die Marke Diamant (Mehl, Griess, Backmischungen) wurde 1895 von der Plange Mühle in die damalige Warenzeichenrolle eingetragen. Später fand eine Aufspaltung des Unternehmens in zwei Einheiten und damit auch eine Aufteilung der Markenrechte an zwei unterschiedliche Inhaber statt. Diese liegen derzeit getrennt bei der Goodmills Gruppe (ehemals VK Mühlen) sowie bei der PMG. Nach erfolgreicher Übernahme würde Good Mills die Markenrechte komplett halten. Die Mühlengesellschaft behält sich für den Fall eine „strategische Weiterentwicklung“ der Marke Diamant vor.

Zusätzlich will Goodmills die Marke Goldpuder (Mehl, Griess) im Endverbrauchergeschäft übernehmen. Goldpuder ist eine vor allem im Südwesten Deutschlands stark verankerte Marke. Diese Region, in der Goodmills bisher nur relativ schwach vertreten war, zeichne sich durch den höchsten Pro-Kopf-Mehlverbrauch aus, da dort und in Bayern traditionell selbst gebacken wird.

Der vollständige Besitz beider Marken würde es Goodmills erlauben, ihren mit den Marken Aurora, Gloria und Rosenmehl eingeschlagenen Weg der Wertschöpfungspartnerschaft mit dem LEH konsequent fortzusetzen, heißt es aus Hamburg. Mit ihrem so auf fünf Marken erweiterten Markensegment könne Goodmills Deutschland „den im Mehlsegment dominierenden Handelsmarken ein starkes Markenportfolio gegenüberzustellen“.

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Bürgerbeteiligung Ostbayernring: TenneT lädt interessierte Schwandorfer zum Mitplanen ein

• Fortsetzung des Bürgerdialogs zur Trassenplanung
• Planungsbeteiligung zur Trassenfindung im Raum Schwandorf
• Auftaktveranstaltung und Bürgerwerkstatt am 16. und 17. Januar 2015 im Piusheim Pfarrzentrum

Bayreuth, 02.01.2015 – Im Oktober 2014 hat der Übertragungsnetzbetreiber TenneT entlang der bestehenden Stromleitung von Redwitz (Landkreis Lichtenfeld) nach Schwandorf, dem sogenannten Ostbayernring, alle interessierten Bürgerinnen und Bürger über den geplanten Ersatzneubau der Bestandsleitung informiert. Zu Beginn des neuen Jahres setzt TenneT den Bürgerdialog mit einer konkreten Planungsbeteiligung für den Raum Schwandorf fort.

Am Freitag, den 16.01.2015, wird TenneT die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Schwandorf im Rahmen einer öffentlichen Auftaktveranstaltung über das Beteiligungsverfahren zur gemeinsamen Trassensuche sowie über das Projekt Ostbayernring selbst informieren. Bei der Auftaktveranstaltung haben alle Besucher die Möglichkeit, ihre Anregungen einzubringen. Im Anschluss an die Auftaktveranstaltung folgt am Samstag, den 17.01.2015, die Bürgerwerkstatt, bei der interessierte Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit TenneT und Vertretern der Stadt Schwandorf die Untersuchungskriterien sowie die zu beachtenden Sensibilitäten der Trassenalternativen im Westen Schwandorfs erarbeiten.

Im Zentrum des Bürgerbeteiligungsverfahrens steht die Arbeit des Trassenuntersuchungsteams (TUT), das den Planungsprozess zum Ersatzneubau Ostbayernring begleitet. Das TUT besteht aus Bürgern sowie Vertretern lokaler Organisationen. Insbesondere die Bürgerinnen und Bürger im Umkreis der Stadtteile Irlaching, Richt, Krondorf, Kreith, Ettmannsdorf, Naabsiegenhofen, Gögglbach, Dachelhofen, Büchelkühn, Neukirchen und Haselbach haben die Möglichkeit, sich für eine Teilnahme im TUT und somit für die Mitarbeit an der alternativen Trassensuche zu bewerben. Mittels der zuvor gemeinsam festgelegten Untersuchungskriterien soll ein möglichst konfliktarmer und allgemeinverträglicher Trassenverlauf für Anwohner und Umwelt entwickelt werden.

Diese neue Form der Bürgerbeteiligung kommt im Westen Schwandorfs zum Einsatz, da der Ersatzneubau des Ostbayernrings hier nicht durch einen Parallelbau zur Bestandstrasse realisiert werden kann und daher ein alternativer Trassenverlauf notwendig ist.

Die vom TUT entwickelten Trassenvarianten werden bei einer öffentlichen Abschlussveranstaltung, am Samstag, den 18.04.2015, vorgestellt und bewertet. Der öffentliche Abschluss des Bürgerbeteiligungsformats stellt sicher, dass alle Interessierten und direkt beteiligten Bürgerinnen und Bürger ihre Hinweise sowie Meinungen bei der Trassensuche einbringen können.

Anschließend werden die von den Bürgern präferierten Trassenvarianten in das Raumordnungsverfahren mit eingereicht. In dem behördlichen Verfahren werden alle Trassenvariante zum Ostbayernring von der Regierung der Oberpfalz raumordnerisch geprüft.

TenneT
TenneT ist der erste grenzüberschreitende Übertragungsnetzbetreiber für Strom in Europa. Mit rund 21.000 Kilometern an Hoch- und Höchstspannungsleitungen und 41 Millionen Endverbrauchern in den Niederlanden und in Deutschland gehören wir zu den Top 5 der Netzbetreiber in Europa. Unser Fokus richtet sich auf die Entwicklung eines nordwesteuropäischen Energiemarktes und auf die Integration erneuerbarer Energie.

Der Ostbayernring
Der bestehende rund 185 Kilometer lange Ostbayernring führt vom Umspannwerk Redwitz im Landkreis Lichtenfels über die Umspannwerke Mechlenreuth bei Münchberg, Etzenricht bei Weiden bis zum Umspannwerk Schwandorf und wird derzeit mit einem 220 Kilovolt (kV) System und einem 380-kVSystem betrieben. Abschnittsweise werden auch zwei 110-kV-Systeme mitgeführt. Nachdem bereits heute keine Großkraftwerke in der Region mehr in Betrieb sind, wird die Versorgungs- und Transitfunktion der Leitung mit Abschaltung der letzten bayerischen Kernkraftwerke bis 2022 deutlich zunehmen. Auch gilt es, den in den nächsten zehn Jahren prognostizierten Ausbau des regional erzeugten Stroms aus erneuerbaren Energiequellen – rund 4000 Megawatt – über die Umspannwerke optimal in das Netz zu integrieren. In diesem Zusammenhang wird der Ostbayernring mit einem Ersatzneubau in Anlehnung an die bestehende Trasse auf zwei 380-kV-Systeme verstärkt. Nach Inbetriebnahme der neuen Leitung wird die bestehende Trasse anschließend abgebaut. Die Notwendigkeit dieser Netzverstärkung wurde bereits im Juli 2013 im Bundesbedarfsplangesetz fest geschrieben.

BNP Paribas Real Estate Investment Management gibt für die ersten drei Quartale 2014 ein Transaktionsvolumen von mehr als 1,7 Milliarden Euro in Europa bekannt

Der Geschäftsbereich Investment Management von BNP Paribas Real Estate, der in sieben Ländern präsent ist und vor allem in Frankreich, Deutschland und Italien eine starke Marktposition hat, hat zum 30. September 2014 ein Transaktionsvolumen von mehr als 1,7 Milliarden Euro umgesetzt. Generiert wurden diese Umsätze vor allem in den Segmenten Büro (26 %), Einzelhandel (21 %), Logistik (19 %) und Healthcare (13 %). Knapp 90 Prozent der Abschlüsse wurden in Frankreich, Deutschland und Italien getätigt.

Investments: Seit dem 1. Januar 2014 hat BNP Paribas Real Estate Investment Management für seine Kunden 987 Millionen Euro angelegt, darunter 415 Millionen Euro in Frankreich, 328 Millionen Euro in Italien und 231 Millionen Euro in Deutschland.

Verkäufe: Die Erlöse aus veräußerten Assets summierten sich seit Beginn des Jahres auf 760 Millionen Euro, wobei 343 Millionen Euro auf Deutschland, 200 Millionen Euro auf Italien und 48 Millionen Euro auf Frankreich entfielen.

„Seit 1. Januar 2014 verzeichnen Italien, Frankreich und Deutschland eine äußerst lebhafte Geschäftstätigkeit mit starken Umsätzen. Die drei Länder, in denen wir seit Ende 2013 durch den Erwerb von iii-Investments präsent sind, stellen Schlüsselmärkte für institutionelle Investoren dar“, so Henri Faure, Deputy Chief Executive von BNP Paribas Real Estate und verantwortlich für den Geschäftsbereich Investment Management. „BNP Paribas REIM managt europaweit ein Anlagevermögen von mehr als 18 Milliarden Euro. Diese Marktposition wollen wir weiter ausbauen und dabei die Aufteilung unserer Geschäftstätigkeit auf regulierte Fonds einerseits und die Verwaltung von Vermögenswerten für Dritte andererseits fest im Blick behalten. Der Großteil unserer Ankäufe konzentrierte sich auf Core-Strategien.“

Die Märkte im Einzelnen

Deutschland
BNP Paribas Real Estate Investment Management Germany verzeichnete für seine Fonds zum 30. September 2014 Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von 574 Millionen Euro

Investments: BNP Paribas REIM Germany investierte insgesamt 231 Millionen Euro, verteilt auf diverse Einzelobjekte sowie zwei Portfolios.

Zudem konnte BNP Paribas REIM Germany seine Führungsposition bei Immobilien-Darlehensfonds (Debt Funds) weiter ausbauen: So erwarb die Gesellschaft u. a. für einen der Fonds eine Finanzierung in Höhe von knapp 24 Millionen Euro an einem niederländischen Logistik-Portfolio, das ursprünglich von der Düsseldorfer Hypothekenbank finanziert wurde. Darüber hinaus übernahm BNP Paribas REIM Germany im Rahmen eines Konsortiums mit der Bayerischen Versorgungskammer und der Deutschen Hypothekenbank einen Anteil von 70 Millionen Euro an der Gesamtfinanzierung der „Mall of Berlin“ (Quartier Leipziger Platz) in Höhe von 600 Millionen Euro in seine beiden Debt Funds – der bisher größte Krediterwerb den ein deutscher Darlehensfonds gemacht hat.

Damit hat BNP Paribas REIM Germany in 2014 das Geschäftsfeld Real Estate Debt Funds weiter ausgebaut. „Seit Anfang des Jahres haben wir Immobiliendarlehen in Höhe von rund 94 Millionen Euro für unsere Fonds erworben“, so Reinhard Mattern, CEO von BNP Paribas REIM Germany. „Die Rolle von Nichtbanken bei der Immobilienfinanzierung wächst mit hoher Geschwindigkeit weiter.“

Verkäufe: Seit Beginn des Jahres veräußerte BNP Paribas REIM Germany gewerbliches Immobilienvermögen im Gesamtwert von insgesamt 343 Millionen Euro.

Frankreich
BNP Paribas Real Estate Investment Management France verzeichnete zum 30. September 2014 Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von 463 Millionen Euro für gemanagte Fonds

Investments: BNP Paribas REIM France investierte insgesamt 415 Millionen Euro in 26 Anlageobjekte. Gewerbliche Immobilien: BNP Paribas REIM France investierte auch weiterhin in Einzelhandelsobjekte. Die getätigten Investitionen belaufen sich auf insgesamt knapp 180 Millionen Euro, darunter 42 Millionen Euro für den geschlossenen Immobilienfonds Pierre Sélection SCPI und den offenen Immobilienfonds SPF2 OPCI. Zudem konnte der Geschäftsbereich mit dem Erwerb von sechs Kliniken für seinen Fonds HPF1 OPCIBNP in der ersten Jahreshälfte die Marktposition im Healthcare-Segment weiter ausbauen. Im Bürosegment wurden 43 Millionen Euro für Accimmo Pierre SCPI angelegt, insbesondere mit dem Erwerb einer Messaging-Plattform für 13 Millionen Euro. Darüber hinaus war BNP Paribas REIM France mit Zukäufen für den Delta Loisirs OPCI erstmals im Segment der Freizeiteinrichtungen aktiv.

Verkäufe: Seit Jahresbeginn veräußerte BNP Paribas REIM Frankreich gewerbliches Immobilienvermögen im Gesamtwert von 48 Millionen Euro, verteilt auf 22 Objekte.

„Wir werden unser ambitioniertes, aber dennoch realistisches Investitionsprogramm bis zum Ende des Jahres kontinuierlich weiter umsetzen. Entsprechend gehen wir mit unveränderter Zielsetzung für unsere Consumer Fonds, insbesondere den BNP Paribas Diversipierre OPCI, sowie für unsere institutionellen Kunden in das kommende Jahr“, so Jacqueline Faisant, Chairman von BNP Paribas REIM Frankreich.

Italien
BNP Paribas Real Estate Investment Management Italy verzeichnete zum 30. September 2014 Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von 526 Millionen Euro für gemanagte Fonds

Investments: BNP Paribas REIM Italy investierte insgesamt 326 Millionen Euro in 20 Anlageobjekte. Gewerbliche Immobilien: BNP Paribas REIM Italy investierte auch weiterhin in Logistikobjekte, darunter knapp 207 Millionen Euro für den Mazer Fonds. Mit einem Investment in Höhe von 47 Millionen Euro für den Fonds Immobiliare Negri stärkte der Geschäftsbereich außerdem seine Position im Einzelhandelssegment durch den Erwerb eines Shoppingcenters in Livorno. Darüber hinaus hat BNP Paribas REIM Italy in der ersten Jahreshälfte im Auftrag des Delphine Fund das Nhow-Hotel in Mailand erworben.

Verkäufe: Seit Jahresbeginn veräußerte BNP Paribas REIM Italy gewerbliches Immobilienvermögen im Gesamtwert von 200 Millionen Euro, verteilt auf 14 Objekte.

„Mit der Erholung des italienischen Marktes haben sich auch unsere Aktivitäten wieder verstärkt. Nachdem wir in den ersten drei Quartalen 2014 drei neue Fonds an den Markt gebracht haben, werden wir unser Angebot zum Jahresende mit dem Start zweier weiterer Immobilienfonds, die speziell institutionellen Investoren vorbehalten sind, abrunden. Die gesteigerten Aktivitäten spiegeln ein zunehmendes Interesse ausländischer Investoren am italienischen Markt wider. Unser Ziel für 2015 besteht darin, solche institutionellen Kunden bei ihren Investitionen in Italien zu unterstützen“, so Ivano Ilardo, CEO von BNP Paribas REIM Italien.

About BNP Paribas Real Estate
BNP Paribas Real Estate, one of the leading international real estate providers, offers its clients a comprehensive range of services that span the entire real estate lifecycle: property development, transaction, consulting, valuation, property management and investment management. BNP Paribas Real Estate has local expertise on a global scale through its presence in 38 countries with more than 180 offices and 3,700 employees (17 wholly owned and 21 by its Alliance network that represents today more than 3,000 people). BNP Paribas Real Estate is a subsidiary of BNP Paribas. For more information: www.realestate.bnpparibas.com

Press contacts:
Frédéric LEMONDE-SAN – Tel: +33 (0)1 55 65 22 37 Mobile : +33 (0)6 70 13 44 87 – frederic.lemonde-san@bnpparibas.com
Amira TAHIROVIC-HALILOVIC – Tel: +33 (0)1 55 65 22 08 Mobile : +33 (0)6 37 78 12 17 – amira.tahirovic-halilovic@bnpparibas.com
Servane COSTREL DE CORAINVILLE – Tel: + 33 (01) 55 65 21 15 Mobile : + 33 (0)6 74819827 – servane.costreldecorainville@bnpparibas.com

Expansion von Starmind bringt Erweiterung der Geschäftsführung mit sich

Der Verwaltungsrat des führenden Entwicklers von Brain Technology, die Starmind International AG, hat Jens Hansen und Daniela Wallner-Kern zu weiteren Mitgliedern der Geschäftsführung ernannt. Sie werden zusammen mit Christopher Jarke sowie den beiden Gründern Pascal Kaufmann und Marc Vontobel künftig die Geschicke des Unternehmens leiten. Die Personalentscheidungen sind Konsequenz des starken Wachstums und der Expansion von Starmind in neue Märkte. Das Unternehmen hat seine Managementkapazitäten verstärkt und Business Development sowie Rollout & Delivery zu Geschäftsbereichen erweitert.

Die Pressemitteilung finden Sie unter: https://www.starmind.com

Neuer Projektanbieter etabliert sich am Immobilienmarkt

Bereits sechs Monate nach Markteintritt weist die Baudetail AG, ein Startup aus Frankfurt, eine operativ positive Geschäftsentwicklung aus. Mit dem von Baudetail entwickelten Projektraum, einer Life Cycle Software für gewerbliche Kunden, stößt das von Immobilienprofis gegründete Unternehmen auf großes Marktinteresse im Bau- und Immobiliensektor.

Dem Markteintritt von Baudetail war eine mehrjährige Testphase vorausgegangen. Entwickelt wurde die Software aus der Praxis heraus von Immobilienprofis, die bis dato vergeblich am Markt nach einem intuitiv und mobil zu bedienenden Life Cycle Softwareprodukt gesucht hatten, das sämtliche Prozesse im gewerblichen Immobilienbereich vollständig, rechtssicher und redundanzfrei abbildet und die Informationsflut beherrscht. Baudetail stellt den Anwender in den Mittelpunkt, um ohne Handbuch und Schulung den Projektraum bedienen und Informationen aufnehmen zu können. Zielgruppe des Unternehmens sind gewerbliche und öffentliche Bauherrn, Projektsteuerer, Generalunternehmer und Facility Management Dienstleister.

„Nach weniger als einem halben Jahr am Markt haben wir bereits Kunden aus dem Asset Management, dem Mangel- und Gewährleistungs- sowie dem Flächenmanagement auf gewerblicher und öffentlicher Seite gewonnen. Die Finanzierung des Unternehmens ist gesichert und für das weitere Wachstum gibt es bereits ausreichende Zusagen von Investoren. Eine für ein Startup ungewöhnlich positive wirtschaftliche Situation in einem sehr frühen Stadium, die uns zeigt, dass wir mit unserem Ansatz punktgenau den Bedarf des Marktes getroffen haben“, erklärt Franz Lucien Mörsdorf, Vorstand der Baudetail AG. Die Deal-Pipeline des Startup ist laut Mörsdorf gut gefüllt. Mehrere Neukundenzugänge werden noch vor bzw. auf der ExpoReal erfolgen, mit über 30 Unternehmen laufen Gespräche.

Ein Jahr BNP Paribas REIM Germany: Integration schafft neue Geschäftsoptionen – Wachstumskurs vorgezeichnet

München, 24. November 2014 – Vor einem Jahr hat BNP Paribas Real Estate den Erwerb der iii-investments erfolgreich abgeschlossen. Seither tritt einer der führenden Spezialisten für institutionelles Investment Management in Deutschland als BNP Paribas REIM Germany im Markt auf und gehört damit zu einem der größten und leistungsfähigsten Immobilien-Netzwerke Europas.

Durch die gemeinsamen Investment Management-Aktivitäten der BNP Paribas REIM Gesellschaften in Europa sowie dem Zugang zu dem umfassenden Know-how und dem exzellenten Netzwerk der BNP Paribas Bank sowie der gesamten BNP Paribas Real Estate hat das Geschäft von BNP Paribas REIM in Deutschland zusätzliche Impulse erhalten. Die neue Tochter bringt ihrerseits vor allem ihre starke Vernetzung bei institutionellen Anlegern in Deutschland und ihre verwalteten Assets in Höhe von € 4,3 Mrd. in die Gruppe ein. BNP Paribas REIM verfolgt in Deutschland eine klare Wachstumsstrategie mit dem Ziel, die Assets under Management (AuM) deutlich zu steigern.

Reinhard Mattern, Vorsitzender der Geschäftsführung von BNP Paribas REIM in Deutschland, zieht ein durchweg positives Resümee: „Uns haben sich in diesem Jahr neue Perspektiven eröffnet. Wir werden am Markt ganz anders wahrgenommen. Das hat auch nach innen eine Aufbruchstimmung ausgelöst, weil sich Türen öffnen, die bisher verschlossen blieben. Das zeigte sich auch auf der diesjährigen EXPO REAL. Wir haben noch nie so viele und so verbindliche Gespräche mit bestehenden und mit Neukunden auf der Messe geführt wie in diesem Jahr. Diesen Schub wollen wir für gezieltes Wachstum in Deutschland nutzen, zumal im aktuellen Niedrigzinsumfeld Immobilieninvestments eine der wenigen attraktiven Optionen für institutionelle Investoren sind.“

Das erfolgreiche Geschäftsmodell der vergangenen Jahre, das in Bezug auf institutionelle Investoren und Investmentmärkte international aufgestellt ist, bleibt auch als BNP Paribas REIM Germany unverändert. Managed Funds, Debt Funds und Administrated Funds stehen als Geschäftsfelder unverändert im Fokus.

Eine unabhängige Beratung, ganz an den Bedürfnissen und Interessen der Kunden ausgerichtet, bleibt der Schlüssel des Vorgehens. Aufgrund des erwarteten Geschäftszuwachses und der positiven Reaktion der Geschäftspartner verstärkt der Investment Manager aktuell seine Mannschaft in verschiedenen Bereichen.

Basis des AuM-Wachstums soll dabei einerseits die erfolgreiche Produktlinie der Debt Funds sein, in der BNP Paribas REIM klarer Marktführer in Deutschland mit Produkten nach dem KAGB ist. Hier konnten die Münchener allein 2014 fast € 100 Millionen der bestehenden Kapitalzusagen investieren, unter anderem als Teil des Konsortiums für die Finanzierung der prestigeträchtigen „Mall of Berlin“. Im kommenden Jahr sollen sowohl weitere Kapitalzusagen wie neue Finanzierungen hinzukommen.

Zweites Wachstumsfeld – vor allem mit Blick auf das aktuelle Marktumfeld in Deutschland und einigen Ländern Europas – ist die Erweiterung des Länderportfolios und der Investmentklassen. Erfolgreiche Beispiele der letzten zwei Jahre für solche Innovationen waren das Investment in Wohnobjekte in Holland und in Japan. Hier werden zur Zeit weitere Märkte auf ihre Investmenttauglichkeit geprüft. „Auf dem deutschen Markt gibt es derzeit mehr Interesse als geeignete Investitionsobjekte und institutionelle Investoren aus Mittelost und Asien verschärfen den Wettbewerb um gute Objekte zusätzlich. Wegen der anziehenden Preise werden am Immobilienmarkt insbesondere im Core-Segment kaum noch akzeptable Renditen erzielt, zumal die Mieteinnahmen mit Blick auf die nicht mehr so dynamische Konjunktur in Deutschland und Europa nur ein begrenztes Upside bieten.“

Weitere Wachstumsmöglichkeiten sieht BNP Paribas REIM Germany für sich in der Erweiterung des Dienstleistungsportfolios: So berät BNP Paribas REIM Germany institutionelle Kunden bei der Strukturierung ihrer gesamten Immobilieninvestments, sowohl der direkten als auch der indirekten und übernimmt in diesem Zusammenhang auch das Asset Management von Direktbeständen institutioneller Anleger.

Über BNP Paribas Real Estate Investment Management Germany
BNP Paribas REIM Germany ist eine der führenden Kapitalverwaltungsgesellschaften für Immobilien-Spezialfonds in Deutschland. Die Geschäftstätigkeit umfasst sowohl das Management als auch die Administration von Immobilienfonds und Immobilien-Darlehensfonds für institutionelle Investoren. Mit klassischen Immobilien-Spezialfonds nach deutschem KAGB und Luxemburger Anlagevehikeln, wie SICAV-Lösungen, ist die Gesellschaft in Qualitätsimmobilien in 14 Ländern in Europa und Asien investiert. Insgesamt verwaltet BNP Paribas REIM Germany derzeit rund € 4,3 Mrd., wovon rund € 4,0 Mrd. auf elf Spezialfonds und zwei Luxemburger Vehikel für institutionelle Investoren verteilt sind. Weitere Informationen finden Sie unter: www.reim.bnpparibas.de

Über BNP Paribas Real Estate Investment Management Europe
BNP Paribas Real Estate’s Investment Management Business Line, BNP Paribas REIM, gehört mit € 18 Milliarden Assets under Management zu Europa’s Top Ten der Real Estate Asset Manager und ist in sieben Ländern vertreten; Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Luxemburg und Spanien.

Über BNP Paribas Real Estate
BNP Paribas Real Estate ist ein führender internationaler Immobiliendienstleister, der seinen Kunden in mehr als 180 Büros umfassende Leistungen in allen Phasen des Immobilienzyklus bietet: Transaction, Consulting, Valuation, Property Management, Investment Management und Property Development. Das Unternehmen ist in 38 Ländern präsent und liefert mit 3.700 Mitarbeitern in 17 Ländern sowie 3.000 Beschäftigen der Kooperationspartner in weiteren 21 Ländern lokalen Service. BNP Paribas Real Estate ist eine Tochtergesellschaft des Finanzdienstleisters BNP Paribas. Weitere Informationen: www.realestate.bnpparibas.com

Über BNP Paribas Gruppe Deutschland
BNP Paribas ist eine global tätige Bank mit vier Heimatmärkten in Europa – Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg. Weltweit ist sie mit 180.000 Mitarbeitern in 75 Ländern vertreten. In Deutschland ist die BNP Paribas Gruppe seit 1947 aktiv und hat sich mit dreizehn Gesellschaften erfolgreich am Markt positioniert. Privatkunden, Unternehmen und institutionelle Kunden werden von rund 4.000 Mitarbeitern bundesweit an 19 Standorten betreut. Das breit aufgestellte Produkt- und Dienstleistungsangebot von BNP Paribas entspricht nahezu dem einer Universalbank. www.bnpparibas.de

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Der Schweizer Telekommunikationsanbieter Sunrise setzt auf Starmind

Die Starmind International AG, Pionier im Bereich Brain Technology, hat auch die Sunrise Communications AG als größte private Telekommunikationsanbieterin in der Schweiz als Neukundin gewinnen können und damit seine Position als Technologie- und Know-how Dienstleister in dieser Branche weiter ausgebaut.

Die Pressemitteilung finden Sie unter: https://www.starmind.com/files/141120_sunrise_empowers_starmind_eng.pdf

Der Traum vom Wüstenstrom geht weiter

Vor fünf Jahren ist die Desertec-Industrieinitiative DII mit dem Ziel – oder Traum? – gestartet, billig erzeugten Solarstrom aus der Wüste Nordafrikas nach Europa zu bringen. Fast zwei Dutzend namhafte in- und ausländische Konzerne hatten damals die Idee finanziell unterstützt, weil sie daran geglaubt hatten, spätestens 2050 rund 15 Prozent des europäischen Strombedarfs mit Sonnen- und Windenergie aus den nordafrikanischen Wüstenregionen decken zu können. Der Traum schien geplatzt, seit immer mehr Investoren abgesprungen waren, darunter Siemens, Bosch, Eon, Bilfinger und vor kurzem auch die Munich Re. Wie die FAZ berichtet, hat die DII ihr Ziel dennoch nicht aus den Augen verloren. Nach einem Gesellschaftertreffen Mitte des Monats in Rom – geblieben sind der deutsche Stromerzeuger RWE, der saudi-arabische Energiekonzern Acwa Power und der chinesische Netzbetreiber SGCC – teilte die Initiative mit, man werde sich künftig auf Dienstleistungen für die verbliebenen Gesellschafter bei konkreten Projekten im Nahen Osten und in Nordafrika konzentrieren. „Wichtig ist, dass der Gedanke, Wüstenstrom zu erzeugen, weitergeht“, so Paul van Son, Geschäftsführer der Initiative. Schon in wenigen Jahren werde sich zeigen, dass der Strom im Nahen Osten und in Nordafrika wesentlich günstiger als in Europa produziert werden könne. Bereits heute seien dort 25 Kraftwerksprojekte in Betrieb – Windparks ebenso wie Solarthermie – und bis zu 70 seien insgesamt fest geplant.

Bei der DII ist man mit den Ergebnissen der letzten fünf Jahre trotz einiger Rückschläge zufrieden. Dazu gehöre, dass das Bewusstsein für erneuerbare Energien in den Wüsten gestiegen sei und man jetzt den Nachweis habe, dass der Wüstenstrom funktioniere. Nach Aussage der DII wurden im Jahr 2000 lediglich 73 Megawatt an erneuerbarer Leistung erzeugt, zehn Jahre später war es bereits ein knappes Gigawatt und schon im kommenden Jahr sollen es vier Gigawatt Leistung sein, das entspricht der Leistung von vier Atomkraftwerken. Für 2020 prognostiziert die DII die Menge von mehr als 35 Gigawatt an erneuerbarer Energieleistung. Laut van Son werde sich die DII auf Fokusländer festlegen, womit Marokko, Ägypten, Saudi-Arabien und die Türkei gemeint sind.

Der Holländer van Son wird die DII allerdings verlassen, er wechselt am Jahresende zum Gesellschafter RWE nach Dubai. Einen Nachfolger gebe es noch nicht, heißt es. Auch die Verträge der übrigen 20 Mitarbeiter in der Münchner DII GmbH laufen zum Jahresende aus. Wie van Son erklärt hatte, brauche man zur Erfüllung der Ziele in den Fokusländern weniger als zehn Experten. Bleibt abzuwarten, wie die DII nach diesem Schrumpfungsprozess ihren Traum weiterlebt.