Casambi zieht positive Bilanz nach Euroluce

Espoo/Frankfurt, 28. April 2015 – Der finnische Pionier auf dem Gebiet der kabellosen Leuchtensteuerung, Casambi Technologies Oy, zieht nach der diesjährigen Euroluce positive Bilanz: Die Zahl der Premiumkunden konnte weiter ausgebaut werden: Mehr als 120 Leuchtenhersteller setzen bereits auf die Casambi Technologie und die jüngsten Entwicklungen der Finnen. Mehr als 300 Experten nahmen die Messe außerdem zum Anlass, sich mit den Casambi-Experten über Trends und Marktentwicklungen auszutauschen.

Bei den Gesprächen mit dem Fachpublikum zeichnete sich in Mailand ein Trend bei innovativer Beleuchtungstechnologie für Smart-Home Anwendungen ab: Der Leuchtenmarkt verlange nach Einschätzung vieler Experten mobile Bedienbarkeit, individuelle Gestaltungsweise bei gleichzeitiger Integration in die beim Endkunden bereits individuell vorhandene Technik. Dies wiederrum erzeuge eine starke Nachfrage nach einfach integrierbaren und durchdachten Steuerungskonzepten mit hoher Systemkompetenz.

„Bislang stellte die konventionelle Bestandsbeleuchtung einen Engpassfaktor in der Umsetzung von Smart-Lighting-Technologien dar. Verkabelung, klassische Lichtschalter und festinstallierte Leuchten machten eine aufwendige und teure Gebäudesteuerung notwendig“, so Timo Pakkala, CEO von Casambi. Die Finnen setzen mit ihrem Leistungsversprechen damit neue Maßstäbe im Smart-Lighting Markt: einfache Integrierbarkeit der Technologie, Einfachheit im technischen Aufbau, kabellose Installation und eine intuitive Steuerung via Smartphone oder Tablet sowie eine Einbeziehung bestehender Beleuchtungsstrukturen, wie Bestandsleuchten und konventionelle Lichtschalter.

Casambi stellte neue Produkte vor
Highlight am Casambi-Stand auf der diesjährigen Euroluce war ein neues, einfach zu installierendes Schaltermodul, das alle herkömmliche Glühbirnen, LED-Birnen, AC-LED’s, CFL-Birnen, 200V Halogenleuchten und alle dimmbaren LED-Treiber zu kabellos steuerbaren Leuchten macht. Mit dieser Neuerung greift das finnische Unternehmen als erster Anbieter im Markt den Trend zur Integration vorhandener, konventioneller Lichttechnik im Bereich Smart-Lighting auf und beweist damit seinen technischen Vorsprung. Casambi präsentierte außerdem eine neue Timer-Funktion: Damit sind Lichtszenarien auch bei Abwesenheit programmierbar sowie stufenlose Übergänge zwischen den Szenarien steuerbar. Mit der Vorstellung der neuen Constant Current- und Constant Voltage-Modulen setzen die Finnen außerdem eine weitere Benchmark für Light-Control.

Über Casambi
Casambi wurde 2011 von den Finnen Timo Pakkala und Jani Lethimäki gegründet. Nach drei Jahren intensiver Testphase ging das Unternehmen 2014 an den Markt. Bereits mehr als 120 führende renommierte Leuchtenhersteller setzen die Casambi-Technologie erfolgreich ein, darunter Nimbus, Ridi, Bopp/Escale und B-Leuchten. Das Unternehmen entwickelt und produziert seine Produkte nur in Europa, in Espoo, Finnland; Vertriebsableger befinden sich in Finnland und Deutschland. Das kabellose Lichtkontrollsystem von Casambi ist über alle Herstellergrenzen hinweg einsetzbar. Tablet, Smartphone und die Leuchten bauen untereinander ein geschütztes Netzwerk auf und kommunizieren untereinander, gesteuert mit einer eigens entwickelten App. Die Leuchten werden so erkannt, zugeordnet und geschaltet, gedimmt oder in ein vom Anwender gestaltetes Lichtszenario eingebaut. Die netzungebundene Lösung eröffnet dank Bluetooth 4.0 Mesh-Netzwerk-Technologie zudem neue Anwendungsbereiche bei Bestands- und Mietimmobilien, ohne in die bestehende Baustruktur eingreifen zu müssen.

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6. Institutional Real Estate Symposium von BNP Paribas REIM Germany in München: Geldpolitik der EZB treibt Immobilien-Investmentmarkt an

München, 23. April 2015 – Als Folge der Zentralbankpolitik sind deutsche Core-Immobilien in jüngster Zeit noch begehrter geworden. Grund dafür ist der historisch hohe Renditevorsprung von 400 bis 500 Basispunkten, den Immobilieninvestments gegenüber Staatsanleihen zurzeit haben. Auf europäischer Ebene erscheinen derzeit besonders Märkte mit begrenzten Neubaumöglichkeiten wie München, Hamburg, Stuttgart oder Brüssel geeignet. Die Auswirkungen des billigen Geldes auf die europäischen Immobilienmärkte waren deshalb der Schwerpunkt der Diskussion im Rahmen des 6. Institutional Real Estate Symposiums von BNP Paribas REIM Germany, zu dem Reinhard Mattern, Vorsitzender der Geschäftsführung des Investment Managers, am 16. April eingeladen hatte.

Die Veranstaltung hat auch in diesem Jahr wieder einen neuen Besucherrekord verzeichnet und die Erwartungen der rund 130 Teilnehmer aus der Investoren- und Bankenszene voll erfüllt. Die thematisch abwechslungsreichen Vorträge der Referenten zu aktuellen Trends und Entwicklungen aus der Immobilien- und Finanzwirtschaft sorgten mit ihren Einsichten, Thesen und Perspektiven für reichlich Gesprächsstoff unter den Teilnehmern.

Reinhold Knaus, Senior Economist BNP Paribas, eröffnete die Vortragsserie mit einer Warnung: Aus seiner Sicht wird die Jagd nach Rendite am Kapitalmarkt für Investoren immer gefährlicher. Der Fall des Ölpreises sei zwar positiv für die Weltwirtschaft. Die Divergenz in der Geldpolitik zwischen der Eurozone, den USA und Japan, aber auch den Emerging Markets wird jedoch nach seiner Einschätzung zunehmen und zu mehr Volatilität führen. Anleger sollten deshalb ihre Ziele klar definieren und je nach Priorität – laufender Ertrag, Wertzuwachs oder Kapitalerhalt – unterschiedliche Strategien verfolgen.

Robert Halver, Leiter Kapitalmarktanalyse der Baader Bank und Börseninsider, sprach in diesem Zusammenhang von einem „emotionslosen Aktienaufschwung“. In seinem pointierten Vortrag arbeitete er heraus, dass durch die aktuelle Geldpolitik der EZB fundamentale Gesetzmäßigkeiten des Kapitalmarkts außer Kraft gesetzt seien. Die Notenbank verhindert nach Halvers Interpretation, dass Zinsen oder Renditen steigen können. Zwar bewertete er den Aktienmarkt unverändert positiv, weil für einen Aktien-Crash die Zutaten fehlen; vielmehr sollten die Entwicklung der Weltwirtschaft, der Energiepreise und der Geldpolitik die Märkte weiter stützen. Trotzdem endete der Aktienexperte mit einem Plädoyer für eine höhere Gewichtung von Sachanlagen – wie etwa Immobilien – im Portfolio institutioneller Investoren.

Einen optimistischen Blick auf die europäische Immobilienmärkte präsentierte Stefan Janotta, Head of Research BNP Paribas REIM Germany. Auf Grund der anziehenden Konjunktur in Europa rechnet er bis 2018 mit steigenden Mieten, so dass der laufende Ertrag aus Immobilien stärker in den Fokus der Investoren rücken dürfte. Die Angebotsknappheit an Core-Objekten sollte nach Meinung des Researchers europaweit mindestens bis 2017 andauern, verstärkt durch die geringe Verkaufsbereitschaft vieler Bestandshalter. Solange die Zinsen niedrig bleiben, sind Total Returns aus Immobilien von mehr als vier Prozent realistisch. Gleichzeitig bieten (Core)-Immobilien nach Abzug der aktuell niedrigen Finanzierungskosten Ausschüttungen von 4,5 bis 5,5 Prozent und einen Spread von 400 bis 500 Basispunkten zur Rendite von Staatsanleihen. Wertrückgänge erwartet Janotta erst bei deutlich steigenden Zinsen. Aufgrund des hohen Wettbewerbs um Core-Assets sieht er im Value add Segment eine attraktive Alternative, wobei der Fokus auf sehr guten Lagen liegen sollte. Zur Vorsicht mahnte er hingegen bei neuen Core+ Objekten in B-Lagen, bei denen die Bestandsmieten bei Nachvermietung oft nicht gehalten werden können.

Ein Plädoyer für eine Erhöhung der Immobilien-Investmentquote formulierte auch Hauke Brede, Chief Risk Officer der Allianz Real Estate, mit Blick auf das Niedrigzinsumfeld. Immobilien verbesserten die Diversifikation des Gesamtportfolios eines institutionellen Investors im Vergleich zu anderen Asset-Klassen. Das Renditepotential, die Inflationssensibilität und geringere Volatilität seien weitere Pluspunkte für eine stärkere Kapitalallokation in Immobilien. Das Risiko-Rendite-Profil von Immobilien liegt nach Brede zwischen Bonds und Aktien. Dabei weisen sie nur eine geringe Korrelation mit anderen Asset-Klassen auf, haben aber gleichzeitig ein erhöhtes Potential für zusätzliche Wertsteigerungen durch aktives Asset-Management.

Mit Blick auf die in den letzten Jahren stark steigenden Investitionen in Hotels erläuterte Ulrike Schüler, Geschäftsführerin von PKF hotelexperts, die Besonderheiten der Asset-Klasse Hotel im Rahmen eines kurzen Vortrages. Im anschließenden Dialog zwischen Dieter Müller, Gründer und CEO der Hotelkette Motel One und Benjamin Ploppa, Hotelexperte bei BNP Paribas REIM Germany, ging es um die speziellen Herausforderungen der Hotelbranche.

Am Beispiel der noch jungen Hotelkette Motel One wurde das Wettbewerbsumfeld beleuchtet sowie die Veränderungen der Gästenachfrage, die Trends in der Konzeption und die Konkurrenz durch neue Vermittlungsplattformen wie AirBNB oder Wimdu erörtert. Die Diskussion setzte sich mit den wesentlichen Erfolgskriterien aus Betreiber- und Investorensicht auseinander: Neben einem geeigneten Standort, dem entsprechenden Konzept und einem professionellen Hotelbetreiber gehört auch externe und interne Expertise zu den wesentlichen Voraussetzungen im Umgang mit der Betreiberimmobilie Hotel.

Sven Zeller und Jan H. Grabbe, beide Partner bei Clifford Chance, informierten in ihrem Vortrag über die Auswirkungen der aktuellen Regulierungswelle auf Immobilieninvestments. Stichworte ihrer Ausführungen waren die Immobilienanlage nach der neuen Anlageverordnung, Erfahrungen mit Immobilienfonds als Luxemburger SCS, die Eckpunkte einer möglichen „Großen Investmentsteuerreform“ sowie Neuigkeiten aus der Finanzverwaltung und zum Thema Grunderwerbsteuer.

Schließlich referierte Felix Brych, Jurist und WM-Fußball-Schiedsrichter, aus sportlicher Sicht über die Entscheidungsfindung unter Druck und eröffnete den Teilnehmern so eine neue Perspektive auf ein Thema, das auch im Wirtschaftsleben hohe Bedeutung hat.

Über BNP Paribas Real Estate Investment Management Germany
BNP Paribas REIM Germany ist eine der führenden Kapitalverwaltungsgesellschaften für Immobilien-Spezialfonds in Deutschland. Die Geschäftstätigkeit umfasst sowohl das Management als auch die Administration von Immobilienfonds und Immobilien-Darlehensfonds für institutionelle Investoren. Mit klassischen Immobilien-Spezialfonds nach deutschem KAGB und Luxemburger Anlagevehikeln, wie SICAV-Lösungen, ist die Gesellschaft in Qualitätsimmobilien in 14 Ländern in Europa und Asien investiert. Insgesamt verwaltet BNP Paribas REIM Germany derzeit rund € 4,5 Mrd., wovon rund € 4,1 Mrd. auf zwölf Spezialfonds und zwei Luxemburger Vehikel für institutionelle Investoren verteilt sind. Weitere Informationen finden Sie unter: www.reim.bnpparibas.de

Über BNP Paribas Real Estate Investment Management Europe
BNP Paribas Real Estate’s Investment Management Business Line, BNP Paribas REIM, gehört mit über € 20 Milliarden Assets under Management zu Europa’s Top Ten der Real Estate Asset Manager und ist in acht Ländern vertreten; Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Luxemburg, den Niederlanden und Spanien.

Presse Kontakt:
BNP Paribas Real Estate Investment Management Germany Daniela PANHOFF – Tel. : +49 (89) 12 17 31 54 – daniela.panhoff@bnpparibas.com

EVF unter den TOP 10 Unternehmen im Stauferkreis

Unter dem Motto „Starker Service – starke Unternehmen“ organisiert die NWZ auch dieses Jahr den Wettbewerb „Service-Preis im Stauferkreis“. Der Preis würdigt überdurchschnittliche Kundenfreundlichkeit und Servicequalität von Unternehmen aus der Region.

Unter großem Beifall am 13.04.2015 wurde im Uditorium in Uhingen der Service-Preis im Stauferkreis 2015 verliehen. 31 Unternehmen aus dem Landkreis haben sich dem kritischen Urteil ihrer Kunden gestellt.

Die EVF gehört zu den Top-10-Unternehmen in der Kategorie „Handel & Dienstleistung“ und wurde mit Bestnoten von den eigenen Kunden in den Bereichen Kundenfreundlichkeit und Servicequalität bewertet. Dafür sagen wir herzlich: DANKE!

Diese Auszeichnung ist für uns eine Bestätigung dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind, dass unsere Kunden mit dem Service- und Beratungsangeboten der EVF zufrieden sind. Sie ist eine zusätzliche Motivation, uns stets weiter zu entwickeln.

Größtes Lob an unsere Mitarbeiter: Dank ihres unermüdlichen Engagements können wir mit Kundenfreundlichkeit und Servicequalität überzeugen.

Befliegung per Helikopter: Vermessung des Ostbayernrings und möglicher Trassenkorridore für Ersatzneubau

• Modernes Laserscanning ermöglicht Vermessung aus der Luft
• Daten werden Ausarbeitung der Bürgerbeteiligung optimieren und die Vorbereitungen für die Genehmigungsverfahren erleichtern
• Fünf Flugtage zwischen dem 13. und 30. April 2015

Bayreuth. Für die Planungen des TenneT-Projektes Ostbayernring, wird der Bayreuther Übertragungsnetzbetreiber in den kommenden Wochen die bestehende Trasse zwischen Redwitz im Landkreis Lichtenfels und Schwandorf per Helikopter befliegen und per Laserscanning zentimetergenau vermessen. Die Trassenbefliegung dient dazu, für die Planungsschritte eine präzise Datengrundlage mit allen landschaftlichen Merkmalen zu schaffen. Neben der Bestandtrasse werden auch die in der laufenden Bürgerbeteiligung entwickelten Trassenkorridore beflogen. Parallel dazu werden bis Ende Mai die Kartierungsarbeiten zur Erfassung von Tier- und Pflanzenwelt entlang des Ostbayernrings fortgeführt, damit Ende Juni die für das Raumordnungsverfahren möglichen Trassenverläufe feststehen. Dann geht auch die Bürgerbeteiligung in Windischeschenbach, Schwandorf und Neuensorg in die nächste Runde. Das Raumordnungsverfahren wird voraussichtlich im September 2015 offiziell beginnen. TenneT wird auch in dieser Planungsphase wieder große Bürgerinformationsmärkte entlang der Trasse anbieten.

Um eine möglichst gute Sicht auf die land- und forstwirtschaftlichen sowie städtebaulichen Strukturen zu haben, muss die Befliegung noch vor Beginn der Vegetationsperiode starten. Sie beginnt daher am 13. April 2015 und wird bis Ende des Monats abgeschlossen sein. An voraussichtlich fünf Flugtagen wird der Helikopter zu normalen Geschäftszeiten mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 100 Kilometern pro Stunde in einer Flughöhe von 300 Metern die Vermessungen durchführen.

Der Helikopter ist mit modernsten Vermessungsgeräten ausgerüstet: Beim Überfliegen bestimmt der Hubschrauber seine eigene Position über das Global Positioning System (GPS) und zeichnet gleichzeitig die Oberflächenstruktur des Geländes und der anderen Objekte wie Gebäude, Straßen, Bach- und Flussläufe sowie Vegetation als präzises 3D-Modell auf. Zusätzlich zu dieser berührungslosen und schnellen Vermessungsmethode, werden hochauflösende Fotos aufgenommen, die zur Interpretation der Laserdaten und als Planungsgrundlage dienen. Die Erfassungsbreite mit nur einem Flugstreifen liegt bei etwa 200 Metern. Um den gesamten Befliegungskorridor abzudecken, werden deshalb mehrere parallele Flugstreifen durchgeführt.

Auf Grundlage der digitalen Landschaftserfassung können auch in den späteren Planungsschritten hin zum Planfeststellungsverfahren einfacher Umplanungen vorgenommen werden, beispielsweise bei kleinräumigen Veränderungen innerhalb eines Korridors. Im Rahmen der Bürgerbeteiligung wird TenneT aber auch weiterhin Trassenbegehungen mit den Trassenuntersuchungsteams, Grundstückseigentümern, Vertretern von Kommunen und Verbänden durchführen, um Einzelsituation vor Ort bestmöglich beurteilen zu können.

TenneT
TenneT ist einer der führenden Übertragungsnetzbetreiber in Europa. Mit rund 21.000 Kilometern Hochund Höchstspannungsleitungen in den Niederlanden und in Deutschland bieten wir 41 Millionen Endverbrauchern rund um die Uhr eine zuverlässige und sichere Stromversorgung. TenneT entwickelt mit etwa 3.000 Mitarbeitern als verantwortungsbewusster Vorreiter den nordwesteuropäischen Energiemarkt weiter und integriert im Rahmen der nachhaltigen Energieversorgung vermehrt erneuerbare Energien.

OVB Holding AG: Profitables Wachstum durch Konzentration auf eigene Stärken

• Dividendenanhebung auf 60 Eurocent
• OVB baut Marktposition in Europa aus
• Umsatz und Ergebnis deutlich gesteigert
• Zahl der Kunden und Vermittler wächst

Köln/Frankfurt am Main, 31. März 2015 – Bei der Vorstellung der OVB Jahresergebnisse 2014 vertrat Michael Rentmeister, CEO des Konzerns, gewohnt selbstbewusst die OVB Standpunkte zu Themen, die Branche und Märkte umtreiben: „Die steigende Bevormundung der Bürger unter dem „Deckmantel“ eines vermeintlichen Verbraucherschutzes, die fortwährend in Gesetzesinitiativen zur weiteren Regulierung des Marktes mündet, behindert uns bei der Erfüllung unseres gesellschaftlichen Auftrags“, so Rentmeister. „Unabhängig davon konnte OVB im vergangenen Jahr neue Finanzvermittler und neue Kunden hinzu gewinnen und seine Position als einer der führenden Finanzvermittler in Europa weiter ausbauen“.

Die Gesamtvertriebsprovisionen stiegen 2014 gegenüber dem Vorjahr um 4,5 Prozent auf 214,0 Mio. Euro. Das Umsatzwachstum steht auf breiter Basis: Äußerst positiv entwickelte sich das Segment Süd- und Westeuropa mit einer Steigerung von 33,0 Prozent auf 43,8 Mio. Euro (Vorjahr: 33,0 Mio. Euro). Der deutliche Umsatzanstieg ist neben Italien und der Schweiz vor allem Spanien zuzuordnen. In Deutschland erhöhten sich die Gesamtvertriebsprovisionen um 2,4 Prozent auf 62,8 Mio. Euro (Vorjahr: 61,3 Mio. Euro). Im Segment Mittel- und Osteuropa erreichte der Umsatz mit 107,4 Mio. Euro (Vorjahr 110,5 Mio. Euro) erneut ein hohes Niveau. Deutliche Umsatzsteigerungen wurden in Ungarn, der Slowakei, Polen und Rumänien erzielt.

Das operative Ergebnis des Konzerns erreichte 12,3 Mio. Euro. Der gegenüber dem Vorjahreswert von 10,2, Mio. Euro kräftige Ergebnisanstieg um 20,1 Prozent fiel damit deutlicher aus als zu Beginn des Jahres erwartet.

„In Anbetracht der immensen Herausforderungen in ganz Europa, zeigt sich die Stärke unseres auf internationalen Chancen- und Risikoausgleich ausgerichteten Geschäftsmodells einmal mehr.

Ich bin stolz darauf, dass wir uns im Alltag nicht durch die vielen unnötigen und sachlich unbegründeten Erschwernisse haben behindern lassen, sondern uns auf die Menschen konzentrieren, die unsere Dienstleistung aufgrund mangelnder Leistungsfähigkeit der sozialen Sicherungssysteme und der demografischen Entwicklung dringender denn je benötigen. Mit einem derart einfachen Rezept konnten wir diese starken Ergebnisse erzielen“, kommentiert Rentmeister das Erreichte.

Am geschäftlichen Erfolg des vergangenen Jahres partizipieren auch die Aktionäre. Der CEO kündigte an, der Hauptversammlung am 3. Juni 2015 die Ausschüttung einer gegenüber dem Vorjahr um 5 Eurocent erhöhten Dividende von 0,60 Euro je Aktie aus dem erwirtschafteten Jahresergebnis 2014 vorzuschlagen.

Schwerpunkte 2015 und Ausblick
OVB will sich mit seiner Strategie 2016 zum führenden Systemvertrieb für Finanzdienstleistungen in Europa entwickeln. Der Konzern treibt die definierten Kernmaßnahmen weiter konsequent voran. Dies wird aus Sicht des Vorstands auch den Geschäftsverlauf 2015 unterstützen. „Insgesamt werden die Marktbedingungen weiterhin herausfordernd sein. OVB bleibt der verlässliche Partner für Finanzvermittler. Diese Berechenbarkeit und die weitere Verbesserung unserer Geschäftsprozesse werden die Attraktivität von OVB für neue Vermittler in einem sich konsolidierenden Marktumfeld weiter erhöhen.“ kommentiert Rentmeister den „Fahrplan“ 2015.

Nach den Erfolgen des Geschäftsjahres 2014, die OVB unter schwierigen Rahmenbedingungen erzielt hat, sieht OVB gute Chancen, bei leicht steigenden Umsatzerlösen das 2014 erzielte operative Ergebnis im Jahr 2015 zu bestätigen.

Über den OVB Konzern
Der OVB Konzern mit Sitz der Holding in Köln ist einer der führenden europäischen Finanzvertriebe. Seit Gründung im Jahr 1970 steht die kundenorientierte Beratung privater Haushalte hinsichtlich Vermögensschutz, Vermögensaufbau, Altersvorsorge und Immobilienerwerb im Mittelpunkt der OVB Geschäftstätigkeit. Derzeit berät OVB europaweit rund 3,2 Mio. Kunden und arbeitet mit über 100 renommierten Produktpartnern zusammen. OVB ist aktuell in insgesamt 14 Ländern aktiv, wobei 5.173 hauptberufliche Finanzvermittler für den Konzern tätig sind. 2014 erwirtschaftete die OVB Holding AG mit ihren Tochtergesellschaften Gesamtvertriebsprovisionen in Höhe von 214,0 Mio. Euro sowie ein EBIT von 12,3 Mio. Euro. Die OVB Holding AG ist seit Juli 2006 an der Frankfurter Wertpapierbörse (Prime Standard, ISIN DE0006286560) notiert.

Die Präsentation der Jahresergebnisse und der Geschäftsbericht 2014 stehen unter www.ovb.eu in der Rubrik Investor Relations zum Download für Sie bereit.

Diese Pressemitteilung finden Sie auch im Internet unter: www.ovb.eu → Presse → Pressemitteilungen

Baudetail in der Bestenliste des Innovationspreis-IT

Startup aus Frankfurt zu den besten Branchensoftware Anbietern 2015 gekürt   – Bereits zweite Auszeichnung seit Firmengründung

Frankfurt, 20. März 2015 – Die Baudetail AG, Anbieter moderner cloudbasierter Immobilien Management Software für gewerbliche Immobilienkunden, wurde mit dem Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand ausgezeichnet. Das Frankfurter Startup konnte die Jury der Initiative Mittelstand auch 2015 mit seiner Baumanagementsoftware überzeugen. Dieses Jahr behauptete sich Baudetail in der Kategorie „Branchensoftware“ vor allem durch seine intuitive Benutzerführung und den praktischen Nutzen. Dank dieser wichtigen Alleinstellungsmerkmale müssen Anwender zum ersten Mal bei einer Baumanagementsoftware keine aufwändigen und kostspieligen Schulungen durchlaufen. Die Daten- und Dokumentaufnahme erfolgt mobil, formatunabhängig und vor allem schnell. Durch lückenlose Wartungs- und Anlagenprüfungsdokumentation, sowie Mangel- und Gewährleistungsmanagement werden etwaige Verzögerungen und Mehrkosten vermieden.

Mehr Informationen finden Sie unter: https://baudetail.de/de/

Darlehensfonds auf Wachstumskurs: Real Estate Debt Fund beteiligt sich an Finanzierung der Übernahme eines Wohnungsportfolios

München, 18. März 2015 – BNP Paribas REIM Germany hat sich mit einem Real Estate Debt Fund erneut an einer Immobilienfinanzierung beteiligt. Diesmal wurde ein Teil der Finanzierung des Erwerbs der Jade WoBau in Wilhelmshaven durch die Adler Real Estate AG übernommen. Konkret hat sich der Fonds im Rahmen der Syndizierung mit einem Anteil von 20 Millionen Euro am Seniordarlehen mit einer Laufzeit von zehn Jahren beteiligt. „Mit dieser Transaktion haben wir für unsere Investoren eine indirekte Beteiligung an einem attraktiven, gut bewirtschafteten Wohnimmobilienportfolio mit niedriger Leerstandsquote gesichert“, erläutert Reinhard Mattern, Vorsitzender der Geschäftsführung von BNP Paribas REIM Germany die Transaktion. „Über die Bereitstellung von Fremdkapital können Investoren Zugang zu Immobilien bekommen, an denen sie sich als Eigenkapitalinvestoren etwa aus Gründen der Portfoliodiversifizierung nicht beteiligen würden oder die aufgrund der aktuellen Marktlage und Kaufpreise als Direktinvestment mit Blick auf die Verzinsung unattraktiv wären.“

Bei dem finanzierten Portfolio handelt es sich um rund 6.700 Wohnungen sowie einige Gewerbeeinheiten. Der Leerstand konnte in den letzten Jahren durch professionelles Asset- und Property Management auf sieben Prozent gesenkt werden.

BNP Paribas REIM Germany hat bisher zwei Immobilien-Darlehensfonds (Debt Funds) nach dem Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) aufgelegt. Beide Fonds investieren in Darlehen, deren beliehene Immobilien vorrangig in Deutschland, aber auch im Euro-Raum liegen.

Für institutionelle Kunden sind Immobilien-Darlehensfonds sowohl als höher rentierliche Alternative zu Immobiliendirektinvestments oder Immobilien-Spezialfonds attraktiv, aber auch, weil sie aus regulatorischer Sicht eine effektiveren Einsatz des Eigenkapitals ermöglichen. Darlehensfonds beteiligen sich an Bankkrediten, die an einen Investor zum Erwerb einer Immobilie ausgereicht wurden. Die von BNP Paribas REIM Germany aufgelegten Darlehensfonds investieren in erster Linie in Kredite mit niedrigen und mittleren Risiken. Die Größe der einzelnen Finanzierungen liegt zwischen 15 und 40 Millionen Euro. Der Kredit muss in Euro ausgereicht sein.

Über BNP Paribas Real Estate Investment Management Germany
BNP Paribas REIM Germany ist eine der führenden Kapitalverwaltungsgesellschaften für Immobilien-Spezialfonds in Deutschland. Die Geschäftstätigkeit umfasst sowohl das Management als auch die Administration von Immobilienfonds und Immobilien-Darlehensfonds für institutionelle Investoren. Mit klassischen Immobilien-Spezialfonds nach deutschem KAGB und Luxemburger Anlagevehikeln, wie SICAV-Lösungen, ist die Gesellschaft in Qualitätsimmobilien in 14 Ländern in Europa und Asien investiert. Insgesamt verwaltet BNP Paribas REIM Germany derzeit rund € 4,5 Mrd., wovon rund € 4,1 Mrd. auf zwölf Spezialfonds und zwei Luxemburger Vehikel für institutionelle Investoren verteilt sind. Weitere Informationen finden Sie unter: www.reim.bnpparibas.de

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BNP Paribas REIM Germany legt für einen institutionellen Investor einen neuen Immobilienspezialfonds auf – Zielvolumen zunächst 120 Millionen Euro

München, 18. März 2015 – BNP Paribas REIM Germany hat für ein berufsständisches Versorgungswerk einen neuen Individualfonds aufgelegt. Der Immobilien-Spezialfonds mit einem Zielvolumen von zunächst 120 Millionen Euro wird in Gewerbeimmobilien mit dem Schwerpunkt Büro und Einzelhandel sowie in Wohnimmobilien investieren. BNP Paribas REIM Germany übernimmt für den Fonds als Service-Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) die Auflage und Administration des Fonds, außerdem gehören Risikomanagement und Fondsreporting zum Aufgabenspektrum. Die Beratung zum Asset Management für den Fonds liegt bei der Quantum Immobilien Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH. Der Investor strebt mit diesem Schritt eine signifikante Erhöhung seiner Immobilienquote an.

Der neue Fonds legt den Schwerpunkt auf deutsche Immobilien, eine Beimischung von Immobilien aus dem europäischen Ausland ist allerdings ebenso möglich. Vorgegeben ist, dass mindestens 50 Prozent des Investitionsvolumens in den sieben größten deutschen Immobilieninvestmentmärkten Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Köln, Frankfurt, München und Stuttgart platziert werden müssen.

„Indirekte Immobilieninvestments gehören für Institutionelle Investoren im derzeitigen Niedrigzinsumfeld zu den bevorzugten Alternativen“, kommentiert Reinhard Mattern, Vorsitzender der Geschäftsführung von BNP Paribas REIM Germany, den Schritt und ergänzt: „Immer mehr Kunden und Asset Manager nutzen unsere Plattform für ihre Immobilienanlagen. Sie schätzen besonders, dass sie bei uns aus der breiten Dienstleistungspalette einer Full-Service KVG ihr individuelles Leistungspaket auswählen können.“

Das Service-KVG-Angebot von BNP Paribas REIM Germany richtet sich an deutsche und internationale Unternehmen, die Immobilien-Spezialfonds planen. Sie können so einen Fonds auflegen, ohne selbst eine Kapitalverwaltungsgesellschaft gründen zu müssen. Der Umfang der Leistungen von BNP Paribas REIM Germany wird dabei individuell festgelegt.

Auch institutionelle Investoren, die selbst als Asset Manager ihres Vermögens fungieren, können die Vorteile eines Sondervermögens nutzen, etwa indem sie ihren Direktbestand an Immobilien in einen Einbringungsfonds transferieren.

Als Service-KVG verfügt BNP Paribas REIM Germany über langjährige Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit renommierten Asset Managern und Investoren. BNP Paribas REIM Germany bietet die komplette Wertschöpfungskette einer KVG an und kann somit alle denkbaren Dienstleistungen aus einer Hand offerieren.

Über BNP Paribas Real Estate Investment Management Germany
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Baudetail baut Neukundengeschäft aus

Eurofacility Solutions setzt auf Projektraum von Baudetail   – Software unterstützt Bestandsaufnahme und Koordination beim Project und Facility Management

Frankfurt, 05. März 2015 – Die Baudetail AG, Anbieter moderner cloudbasierter Immobilien Management Software für gewerbliche Immobilienkunden, hat die Eurofacility Solutions GmbH als neuen Kunden gewonnen. Das Unternehmen wird den Projektraum von Baudetail bei der Bestandsaufnahme, Maßnahmenkoordination und der technischen Verwaltung ihres Portfolios einsetzen. Die Eurofacility Solutions aus Paderborn ist auf das Immobilienmanagement spezialisiert und betreut europaweit Immobilien mit einer Bruttofläche von ca. 800,000m2 und einem Wert von etwa 4 Mrd. Euro.

Mehr Informationen finden Sie unter: https://baudetail.de/de/

Bürgerbeteiligung im Raum Windischeschenbach‐Püllersreuth‐Pfaffenreuth‐Seidlersreuth zum Ersatzneubau der TenneT‐Stromtrasse „Ostbayernring“

Zwischenergebnisse der Bürgerbeteiligung liegen vor, Abschlussveranstaltung wird verschoben, die Suche nach einem Verlauf für den Ersatzneubau des Ostbayernrings im Raum Windischeschenbach – Püllersreuth – Pfaffenreuth – Seidlersreuth geht weiter.

Am 30. Januar 2015 kamen die zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürger, die Bürgermeister der betroffenen Kommunen, Vertreterinnen und Vertreter lokaler Verbände und Behörden sowie der Übertragungsnetzbetreiber TenneT mit seinen Fachleuten zusammen, um im TUT Zwischenergebnisse der Untersuchungen durch die Umweltplaner zu diskutieren.

Dabei wurde deutlich, dass das nächste Treffen sowie die öffentliche Abschlussveranstaltung des Beteiligungsprozesses in den Sommer 2015 verschoben werden müssen. Zur abschließenden Beurteilung der von Bürgerinnen und Bürgern eingebrachten Varianten müssen bis Ende Mai nochmals Kartierungen vorgenommen werden. Erst dann können die weiteren Veranstaltungen der Bürgerbeteiligung fortgesetzt werden.

Zwischenergebnisse des Beteiligungsprozesses
Zweck des zweiten Workshops war es, sich im TUT darüber zu einigen, welche der vorgeschlagenen Korridore nicht vertieft überprüft werden müssen, weil die zuständigen Umweltplaner bereits ausschließen können, dass die Regierung der Oberpfalz sie als raumverträglich einstufen wird. Dafür machten die Umweltplaner einen Vorschlag, der dem TUT vorgelegt wurde. Das TUT einigte sich auf folgende Ergebnisse (siehe auch Kartendarstellung):

• Das Trassenteilstück, das nördlich von Falkenberg und östlich der Autobahn entlang der Bestandstrasse nach Norden führt, wird voraussichtlich ausscheiden. Begründung: Es läuft auf einer Länge von ca. zwei Kilometern durch das streng geschützte EU‐Vogelschutzgebiet und ist daher mit den Vorgaben des Naturschutzes nicht vereinbar. Großvögel wie Reiher oder der seltene Schwarzstorch würden durch die Leitung gefährdet. Dieses Teilstück würde nur dann weiter untersucht, wenn die Obere Naturschutzbehörde keine Einwände formuliert. Dies wird in den nächsten Wochen geklärt.

• Das Trassenteilstück, welches die Autobahn und das Waldnaabtal östlich von Pleisdorf in Ost‐ West‐Richtung kreuzt und auf Höhe Holzmühl wieder in die Bestandstrasse mündet, scheidet aus. Begründung: Es durchquert nördlich von Windischeschenbach auf einer Länge von ca. 800 Metern ein besonderes Schutzgebiet für Tiere und Pflanzen, ein sogenanntes Flora‐Fauna‐ Habitat‐Gebiet. Außerdem würden ein Landschaftsschutzgebiet und ein Naturpark beeinträchtigt. Darüber hinaus verläuft dieses Trassenteilstück zu ca. 90% durch Waldgebiete. Auf einer Länge von ca. vier Kilometern müssten Waldflächen abgeholzt werden. Zusätzlich verläuft das Teilstück sehr nah entlang eines Naturschutzgebietes. Aufgrund dieser kritischen Aspekte wird dieser Korridor nicht weiter untersucht.

Wie geht es weiter?
Im nächsten Schritt werden alle verbliebenen Trassenkorridore vertiefend geprüft. Nach dieser Prüfung werden alle Teilstücke miteinander verglichen. In einem dritten Treffen des TUT werden die Umweltplaner Vorschläge unterbreiten, welche Teilstücke sich zu den Varianten mit den geringsten Nachteilen zusammensetzen lassen. Diese Vorschläge werden im TUT auf Nachvollziehbarkeit und Vollständigkeit überprüft werden. Es ist nicht Aufgabe des TUT, bereits eine Entscheidung für eine Variante zu fällen. Als letzter Schritt der Trassenuntersuchung werden die Ergebnisse möglichst einfach und verständlich aufbereitet, um sie bei der Abschlussveranstaltung allen Interessierten vorstellen zu können.

Bei der Abschlussveranstaltung werden die Ergebnisse der Varianten‐Untersuchung erläutert und mit allen Interessierten diskutiert. Darüber hinaus werden die Bürgerinnen und Bürger über die nächsten Schritte im Verfahren und weitere Beteiligungsmöglichkeiten informiert werden.

TenneT wird anschließend alle Untersuchungsergebnisse – inklusive der Begründung, welche Teilstücke im Beteiligungs‐ und Untersuchungsprozess verworfen wurden, weil sie zu viele oder schwerwiegende Nachteile mit sich brachten und daher nicht raumverträglich erschienen, in die Unterlagen für das Raumordnungsverfahren der Regierung Oberpfalz übergeben. Die Behörde wird über die Raumverträglichkeit aller vorgelegten Trassenvarianten entscheiden.

Die Dokumentation der vergangenen Veranstaltungen finden Sie hier: http://www.demoenergie.de/windischeschenbach/vergangene‐veranstaltungen

Hintergrund
Von Redwitz nach Schwandorf verläuft eine Höchstspannungs‐Stromleitung, unter anderem durch die Kommunen Falkenberg, Windischeschenbach und Kirchendemenreuth. Dies ist der sogenannte Ostbayernring. Bundestag und Bundesrat haben ein Gesetz erlassen, das besagt, dass die Kapazität des Ostbayernrings erhöht werden muss. Diese Kapazitätserhöhung erfolgt als Ersatzneubau. Hierzu wird eine neue Trasse errichtet und die alte danach abgebaut. Grundsätzlich soll die neue Trasse parallel zur bestehenden gebaut werden. Wo möglich, wird versucht, durch den Ersatzneubau lokal Entlastungen zu erreichen. Im Norden von Windischeschenbach ist dies jedoch nicht möglich, da die neue Trasse bei einem Parallelbau näher an die Wohnbebauung reichen würde. Daher wird derzeit gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern für diesen „Hot‐Spot“ eine möglichst verträgliche Umgehung im Raum Windischeschenbach – Seidlersreuth – Püllersreuth – Pfaffenreuth gesucht. Das Kuturwissenschaftliche Institut (KWI) Essen bietet dazu im Rahmen des Forschungsprojektes „Demoenergie“ einen Beteiligungsprozess an. Nähere Informationen zum Beteiligungsverfahren finden Sie unter: www.demoenergie.de.